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Über die KollektionHANDWERK

Die Urushi Zifferblätter der Strom Agonium Kollektion werden in der traditionellen japanischen Lackierungstechnik hergestellt. Jedes Stück ist handgemacht und wird dadurch zu einem exklusiven Einzelstück!

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HANDWERKÜBER URUSHI LACK

Urushi ist ein wertvoller natürlicher Rohstoff und wichtigstes Material in der traditionellen japanischen Lackierkunst. Nur 150 g Harzsaft können von einem 10 Jahre alten reifen Lackbaum geerntet werden. Im Vergleich mit dem weltweiten jährlichen Abbau von Diamanten der 30 Tonnen beträgt, beträgt der jährliche Abbau von erstklassigem japanischen Urushi nur 1,5 Tonnen. Urushi ist sehr widerstandsfähig und robust. Eine mit Urushi überzogene Schüssel kann täglich mit heisser Suppe gefüllt werden, der Lack trotzt solchen extremen Hitzeunterschieden ohne weiteres. Seine chemische Resistenz ist so hoch, dass nicht einmal Aqua Regalis (Königswasser), das Gold auflöst, diese angreifen kann.

ÜBER URUSHI LACK

URUSHI HAT EINE HÄRTE VON 6 AUF DER MOHS SKALA, WAS DER HÄRTE VON GLAS ENTSPRICHT. ES WURDEN 7000 JAHRE ALTE UND INTAKTE LACK-GEGENSTÄNDE GEFUNDEN, WAS BEWEIST, WIE LANGLEBIG DIESER LACK IST.

URUSHI

TRADITIONELLE LACKIERTECHNIKJAPANISCHE LACKIERKUNST

In Japan stammt Urushi vom Rhus Vernicifera Baum. Urushi unterscheidet sich von anderen Lacken dadurch, dass er viel härter ist und dadurch resistenter gegen Abnutzung durch Abrieb aber auch gegenüber Lösungsmitteln und konzenrierten Säuren. Diese Vorteile haben dazu geführt, dass Urushi nicht nur zur dekorativen Zwecken, sondern auch zum Schutz von Gegenständen verwendet wurde. Er kann auf verschiedenste Untergründe aufgetragen werden, Holz, Metall, Korbwaren, Leder, Textilien. Er kann über viele dünne Schichten kann so dick aufgetragen werden, dass man ihn auch Schnitzen und gravieren kann.

LACKIERKUNST
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  • ARBEITSSCHRITTE BEIM URUSHI LACKIEREN

    1. Suikomidone: rohes Urushi „seshime urushi“ wird auf die Messingplatte gebrannt 2. Karatogi: die Oberfläche wird mit einem trockenen Stein fein geschliffen 3. Nunobari: ein Stück dünnes weisses Leintuch getränkt mit „Nori urushi“ einer Mischung aus „seshime urushi, Reispaste und Wasser, wird auf die Oberfläche geleimt danach wird es im „furo“ getrocknet 4. Karatogi: die Oberfläche wird mit einem trockenen Stein fein geschliffen 5. Kirikotsuke: eine Mischung aus „seshi- me-urushi“, „jinoko, „tonoko“ (Tonpulver) und Wasser wird mit einem Spachtel aufgetragen und dann im „furo“ 24 Stunden getrocknet 6. Karatogi: die Oberfläche wird mit einem trockenen Stein fein geschliffen 7. Sabitsuge: „sabi“ eine Mischung aus „seshime urushi“, Wasser und „tonoko“ wird mit einem Spachtel aufgetragen und im „furo“ 24 Stunden getrocknet 8. „Nakanuri“ die erste Schicht aus pigmentiertem Urushi Lack wird mit einem Pinsel auf die Oberfläche aufgetragen und danach im „furo“ 48 Stunden getrocknet 9. Sabitogi: die Oberfläche wird mit einem trockenen Stein fein geschliffen 10. Sabitsuke: die Schritte 8 und 9 werden wiederholt 11. Suikomidome: „seshime urushi“ wird als Grundierung aufgetragen 12. Sumitogi: Flachschleifen mit Magnolien-Holzkohle und Wasser 13. Shitanuri: die erste Schicht hoch qualitativem Urushi wird mit einem Pinsel aufgetragen, danach im „furo“ 24 Stunden getrocknet 14. Shitanuritogi: Flachschleifen mit Magnolien-Holzkohle und Wasser 15. Uwanuri: zweimaliges Wiederholen der Schritte 13 und 14 16. Roiro sumitogi: Flachschleifen mit Magnolien-Holzkohle und Wasser 17. Dozuri: die Oberfläche wird mit einer Paste aus Öl und „tonoko“ Pulver mit einem weichen Baumwolltuch vorpoliert. 18. Roiro migaki: höchst qualitatives transparentes „Kijòmi“- Urushi wird auf die Oberfläche gerieben und wieder komplett entfernt, so das nur die feinen Poren und Mikrokratzer aufgefüllt werden, dann im „furo“ 24 Stunden getrocknet, danach „mikro-poliert“ mit feinstem Polierpulver „mikago“ und weichem Tuch. Dieser Prozess wird 5 Mal wiederholt! 19. Endpolitur mit „mikago“ und Öl mittels Fingern und Handballen.

  • ÜBER URUSHI LACK

    Urushi ist ein wertvoller natürlicher Rohstoff und wichtigstes Material in der traditionellen japanischen Lackierkunst. Nur 150 g Harzsaft können von einem 10 Jahre alten reifen Lackbaum geerntet werden. Im Vergleich mit dem weltweiten jährlichen Abbau von Diamanten der 30 Tonnen beträgt, beträgt der jährliche Abbau von erstklassigem japanischen Urushi nur 1,5 Tonnen. Urushi ist sehr widerstandsfähig und robust. Eine mit Urushi überzogene Schüssel kann täglich mit heisser Suppe gefüllt werden, der Lack trotzt solchen extremen Hitzeunterschieden ohne weiteres. Seine chemische Resistenz ist so hoch, dass nicht einmal Aqua Regalis (Königswasser), das Gold auflöst, diese angreifen kann.

    Urushi hat eine Härte von 6 auf der Mohs Skala, was der Härte von Glas entspricht. Es wurden 7000 Jahre alte und intakte Lack-Gegenstände gefunden, was beweist, wie langlebig dieser Lack ist. In Japan stammt Urushi vom Rhus Vernicifera Baum. Urushi unterscheidet sich von anderen Lacken dadurch, dass er viel härter ist und dadurch resistenter gegen Abnutzung durch Abrieb aber auch gegenüber Lösungsmitteln und konzentrierten Säuren. Diese Vorteile haben dazu geführt, dass Urushi nicht nur zur dekorativen Zwecken, sondern auch zum Schutz von Gegenständen verwendet wurde.
    Er kann auf verschiedenste Untergründe aufgetragen werden, Holz, Metall, Korbwaren, Leder, Textilien. Er kann über viele dünne Schichten so dick aufgetragen werden, dass man ihn auch schnitzen und gravieren kann. Urushi trocknet nicht an der Luft wie andere Lacke, er härtet durch Wärme und Feuchtigkeit aus. Aus diesem Grund brauchen Urushi-Künstler eine Trocknungskammer genannt „furo“. In dieser Kammer müssen eine konstante Temperatur von 25 bis 28 Grad Celsius sowie eine Luftfeuchtigkeit von 65 bis 80% herrschen.
    Farbiges Urushi wird mittels Zufügung von Farbpigmenten hergestellt. Bis ins 19. Jahrhundert waren jedoch die Farbvarianten limitiert, da Urushi sich mit vielen Farbpigmenten nicht vertrug und sich grauschwarz verfärbte. Vor 1840 wurden diese hauptsächlichsten Farbpigmente verwendet: „shû“ Zinnober für rot, Arsenblende für gelb und Russ oder Eisensalz für schwarz. Azurit wurde für blau verwendet und Indigo für ein dunkleres blau. Eine Mischung von indigo und Arsenblende oder Gamboge wurde eingesetzt um die Farbe grün zu erreichen. Ein rötliches Gelb wurde aus einem Extrakt der Färberdistel hergestellt, und ein Braunrot aus rotem Ocker. Braun wird aus der Mischung von einer kleineren Portion Zinnober mit Urushi erreicht. Es kann jedoch auch mit Russ ein tiefes, glänzendes Braun erreicht werden, indem man mehrere dünne Lackschichten nacheinander aufträgt.
    In der späten Edo Periode haben die Japaner die Farbpalette mit verschiedenen neuen synthetischen Farben erweitert. Selbst die Farbe Weiss wurde möglich, in- dem man feinstes Urushi mit Muschelpulver vermischte.
    Eine grosse Auswahl an Techniken und Materialien werden eingesetzt um Urushi-Gegenstände herzustellen.

    Die Urushi Zifferblätter der Strom Agonium Kollektion werden in der traditionellen japanischen Lackierungs-Technik hergestellt. Dazu werden nur die qualitativ besten Rohstoffe verwendet. Jedes Stück ist handgemacht und wird dadurch zu einem exklusiven Einzelstück!
    Diese werden in den Ateliers der Firma Manu Propria in Bern (Schweiz) vom Urushi Künstler Martin Pauli hergestellt.

AGONIUM PHILOSOPHIE

NIE SCHIEN EINE UHR SO GEPRÄGT VOM GEIST DES ROCK WIE DIESE. EINE AUFFORDERUNG ZUR REBELLION, ZUR BAD BOY ATTITUDE, EINE APOLOGIE DES GOTHIC ROCK? GANZ UND GAR NICHT!

Absolut im Trend! Totenköpfe auf dem Gehäuse, als Gehäusehörner, Krone und Schliesse. Das imposante Gehäuse, direkt aus dem Metall geschnitten, fein ziseliert und graviert. Und dort, wo nicht die Skulls das Bild bestimmen, besetzen die Dragons das Profil. Haltungen, Lebensstil, Anspielungen und Mythen standen durchaus hinter dem Entwurf Daniel Stroms für seine Kollektion Agonium. Doch eher als Antithese, ihm ging es um eine Reflexion über die verrinnende Zeit, über die Endlichkeit des Lebens. Werden und Vergehen, Mythen und Legenden, die Wirkung einer höheren Ordnung, die man nicht beherrschen, nicht beeinflussen kann. Die Zeit als Lebensenergie, nicht einfach als etwas, das man misst. Eine Messe des Lebens! Daniel Strom gibt der Zeit eine symbolische Dimension


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STROM CRUIZER

COLLECTION

Ganz nach dem Motto CRUIZING TIME stehen die Uhren für ein positives Lebensgefühl, für den Luxus der Musse in einer Schnelllebigen Zeit, fürs CRUIZEN eben... Sei es mit dem Segelschiff, dem Cabrio oder wie der Designer selbst mit einem Motorrad.


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STROM PRESTIGE SWISS TIMEPIECES AG

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Daniel Strom - Deisgner, Uhrmacher und Philosoph. Seine langjährigen Erfahrungen setzt Daniel Strom handwerklich wie ästhetisch in seiner eigenen Marke um.


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